Unsere Geschichte

1896 wurde das Gebäude der Gaststätte, umgeben von Wald und viel grün, als Wohngebäude für Herrn Franz Zocher erbaut.

Da er im Jahr 1900 beabsichtigte in diesem Gebäude eine Restauration zu eröffnen, war ein Um- und Anbau notwendig. An der Front des Gebäudes sollte ein großer Raum entstehen und im Anschluss an diesen ein Neubau errichtet werden.

Herr Zocher beantragte die Schankkonzession für Bier, Wein und Spirituosen. Er begründete sein Vorhaben damit, dass die nächsten Schankstätten im Ort ca. 20 min. von „hier" entfernt sind, der Ort sich in hiesiger Lage vergrößert hat und er viele Jahre in der Brauerei tätig war.

Genauestens wurde damals geprüft, ob die Notwendigkeit einer Restauration bestand.

Neben der Bedürfnisfrage wurde die Beschaffenheit des Gebäudes, die Einwohnerzahlen, die Entfernung zur nächsten Lokalität, die Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs usw. untersucht.

Außerdem war für den Gastwirt ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis notwendig. Der Gemeinderat musste seine Zustimmung geben, bevor es zur Entscheidung durch die königliche Amtshauptmannschaft kam.

Herr Zocher erhielt am 01. 08. 1900 seine Schankgenehmigung.

Durch den Anbau einer geschlossenen Veranda im Jahr 1913 ersuchte Herr Zocher um Erweiterung dieser, da grundsätzlich nur für bestimmte amtlich gekennzeichnete Räumlichkeiten die Genehmigung vorlag.

Im Jahre 1914 wurde das eigene Schlachthaus gebaut. Herr Zocher führte seine Gastwirtschaft bis zu seinem Tod 1930.

Die älteste Tochter, Frau Frieda Schumann, erwarb das Grundstück aus dem Nachlass ihres Vaters im Februar 1930. Sie führte mit ihrem Ehemann, Herrn Albin Schumann, die Gastwirtschaft weiter.

Am 25. 10. 1943 verstarb Frau Frieda Schumann. Herr Albin Schumann beantragte die Übertragung des Schankrechtes auf ihn . Das Grundstück wurde von ihm käuflich erworben. Er bekam die Schankerlaubnis für zwei Schankräume im Erdgeschoss und einen Schankgarten.

Nach dem Tod seines Vaters übernahm Gerhard Schumann die Gastwirtschaft im Jahre 1952. Bis zum 30. 09. 1969 blieb das Lokal in Familienbesitz der Familie Schumann.

Danach wechselte der Betreiber mehrmals. 1990 erfolgte der Anbau des Hotels.

Nachdem die Gastwirtschaft fast zwei Jahre unbewirtschaftet war, erwarb der jetzige Betreiber ab Mai 1999 das „Forsthaus Coswig". Nach umfangreichen Umbau und Sanierungsmaßnahmen im Hotel, im Restaurant, Kaminzimmer, Gästegarten und hauptsächlich in der heutigen Bar wurde am 04. 07. 1999 neu eröffnet.

 

Wir bedanken uns für die Unterstützung über die Recherche u.a. beim Museum Karrasburg Coswig.



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Forsthaus Coswig

Weinböhlaer Str. 64

01640 Coswig

 

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